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Willkommen auf meinem Blog! Hier teile ich persönliche Ideen, Gedanken und Erkenntnisse zum Thema Mediation und Philosophie. Sie finden hier auch ein paar ältere Beiträge, die noch zu Studienzeiten entstanden sind und nichts mit dem Thema zu tun haben. Aus Sentimentalität lasse ich sie online. Viel Vergnügen beim Lesen!

Besser mit Wertekonflikten umgehen – ein paar Gedanken aus Mediation und Philosophie

Es ist eine bereichernde wie manchmal gleichermassen frustrierende Tatsache: Viele Menschen haben andere Werte, Überzeugungen und Prinzipien als wir. Das führt nicht selten zu Konflikten in unserem Leben. In diesem Beitrag skizziere ich ein paar lose Ideen, wie wir solche Konflikte konstruktiver austragen können auf Basis meiner Erfahrungen als angehende Mediatorin und Philosophieabsolventin.

Wie können wir einen Wertekonflikt eigentlich verstehen?

Um darüber nachzudenken, wie wir besser mit Wertekonflikten umgehen können, hilft es zunächst einmal besser zu verstehen, was mit Wertekonflikt eigentlich alles gemeint sein kann – über die Tatsache hinaus, dass wir in diesen Konflikte irgendwie unterschiedliche Werte oder Ansichten haben. Wer meinen letzten Beitrag gelesen hat, wird sich daran erinnern, dass ich bei Konflikten und Uneinigkeiten zwischen sogenannten Überzeugungs- oder Meinungskonflikten auf der einen Seite und Handlungskonflikten auf der anderen Seite unterschieden habe. 

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Re: (Philosophisch problematische) Grundprämissen der Mediation 1. Oder: eine Alternative zum Konstruktivismus

In meinem letzten Beitrag habe ich geschrieben, dass die Mediation, wie ich sie aktuell kennen lerne, auf zwei Grundprämissen zu fussen scheint: einem, wie es genannt wird, konstruktivistischen Verständnis der Wirklichkeit, und einer quasi-absoluten Wahrung der Autonomie der Konfliktparteien. Diese Grundannahmen, habe ich argumentiert, können zu Problemen führen, wenn man sie in voller Ernsthaftigkeit zu Ende denkt.

Ich habe am Ende des Beitrags die Frage aufgeworfen, wie man diesen Problemen begegnen könnte. Aus Platzgründen habe ich mich dazu entschieden, meine Antwortskizze in zwei Beiträge aufzuteilen. In diesem Teil konzentriere mich auf die erste Prämisse, den Konstruktivismus.

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Ein philosophischer Blick auf Mediation: Zwei (problematische?) Grundprämissen

Was ist Mediation?

Mediation ist ein aussergerichtliches Konfliktlösungsverfahren. In diesem moderiert eine unabhängige Drittperson in klar definierten Phasen den Dialog zwischen zwei oder mehr Konfliktparteien. Im Gegensatz zu anderen Problemlösungsverfahren ist eine Mediation freiwillig und ein:e Mediator:in bringt selbst keine Lösungsvorschläge ein. 

In meiner Weiterbildung werden zwei Dinge immer wieder aufgebracht. Ich nenne es: die zwei philosophischen Grundprämissen des Mediationsprozesses. Wahrscheinlich gibt es noch mehr, aber diese zwei finde ich gerade besonders spannend.

Prämisse 1: Konstruktivismus

Die erste ist ein, wie es genannt wird, konstruktivistisches Verständnis der Wirklichkeit. Gemäss diesem gibt es «keine objektive Realität (…), die eine Beobachterin neutral auffassen kann.

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Fotograf Daniel Schwartz: “Der Gletscherschwund ist eine Chance, die Beschleunigung der Klimakrise zu begreifen”

Daniel Schwartz dokumentiert eindrücklich Gletscher rund um die Welt – ihren Zerfall und ihr Verschwinden. Ein Gespräch mit dem Solothurner Fotografen über seine Gletscherbilder und die Klimakrise.

Daniel Schwartz – Sie fotografieren Gletscher. Aber wieso eigentlich?

Schwartz: Seit ich in den 90er Jahren die condition humaine in den Flussdeltas in Südostasien dokumentiert habe, ist das Klima ein Leitmotiv für mich. Der Fokus auf die Gletscher ist eine Reaktion darauf, dass die Klimakrise mit dem Auftauen des Permafrosts und den schneearmen Wintern auch in die Schweiz gekommen ist. Denn als Schweizer habe ich eine emotionale Beziehung zum Gletscher – ich erlebe den Verlust von etwas, das ich seit meiner Kindheit kenne.

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Die Pandemie auf Facebook: Die SVP nörgelt – die Grünen politisieren

Hinweis: Dieser Beitrag ist im Frühjahr 2022 Rahmen eines Seminars zum Thema Web Development und Datenvisualisierung des Masterstudiengangs Politologie an der Universität Zürich entstanden.

Manche üben Kritik, andere lassen einfach Dampf ab und wieder andere nutzen das Thema als Steilvorlage für ihre politische Agenda: So äussern sich Schweizer Parteien zur Coronapandemie auf Facebook. Eine Analyse.

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